Elektroarbeiten im Keller, plötzlich ein lauter Knall, kurz darauf dichter Rauch – so lautete die Meldung zur Einsatzübung am 28. Februar mit dem Szenario „B2 – Brandverdacht im Keller“. In weiterer Folge galt eine Person als vermisst, ebenso ein Hund, der durch lautstarkes Bellen auf sich aufmerksam machte.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste von einem Brand im Keller ausgegangen werden. Ein Atemschutztrupp rüstete sich aus und ging mit einer C-Löschleitung vom Tanklöschfahrzeug zur Erkundung und Menschenrettung vor. Bei erschwerter Sicht wurde der Kellerbereich strukturiert durchsucht.
Bereits nach kurzer Zeit konnte die vermisste Person aufgefunden und ins Freie gebracht werden. Anschließend wurde auch der Hund aus dem Keller gerettet. Beide wurden außerhalb des Gefahrenbereichs betreut und erstversorgt.
Im Zuge der weiteren Kontrolle stellte sich heraus, dass ein elektrischer Kurzschluss die Rauchentwicklung ausgelöst hatte. Ein offenes Feuer lag nicht vor, sodass keine Löscharbeiten erforderlich waren.
Ein herzlicher Dank gilt VM Patrick Groschopf für die sorgfältige Ausarbeitung und Vorbereitung dieses Übungsszenarios.