Vier Feuerwehren bei komplexem Unfallszenario gefordert

Die Freiwillige Feuerwehr Kleinhöflein traf sich am 3. Oktober 2026 mit den Feuerwehren Kleinriedenthal, Obernalb und Retz zur Unterabschnittsübung. Die anfängliche Alarmierung erfolgte unter dem Meldebild T1 mit der Übungsannahme eines Verkehrsunfalls zwischen einem Traktor und einem PKW. Bei der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter stellte sich jedoch heraus, dass insgesamt drei Fahrzeuge verwickelt waren. Ein drittes Auto war im Zuge des Unfallgeschehens von der Fahrbahn abgekommen, in ein angrenzendes Gebäude gekracht und geriet in Brand. Durch den Fahrzeugbrand kam es zu einer starken Verrauchung des Gebäudes, in dem sich eine vermisste Person befand. Aufgrund dieser Lage veranlasste der Einsatzleiter umgehend die Erhöhung des Meldebildes.

Die Person im brennenden PKW wurde sofort mittels Crashrettung aus dem Gefahrenbereich gebracht und erstversorgt, während zeitgleich die Brandbekämpfung am Fahrzeug eingeleitet wurde. Parallel dazu befreiten die Einsatzkräfte mit dem hydraulischen Rettungssatz zwei eingeklemmte Personen aus dem Fahrzeug, das mit dem Traktor kollidiert war. Ein mit einem Hochdruck-Rohr ausgerüsteter Atemschutztrupp durchsuchte das verrauchte Gebäude und rettete die vermisste Person ins Freie. Im Anschluss sorge der Einsatz eines Druckbelüfters für einen raschen Abzug der Rauchgase aus dem Gebäude.

Ein großer Dank gilt Martin Strohmayer und Christopher Rain für die Ausarbeitung dieser komplexen und aufwendigen Unterabschnittsübung sowie allen beteiligten Feuerwehren für die hervorragende Zusammenarbeit.